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08. Dezember 2022

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Exzellente Weiterbildung im Ausland

Exzellente Weiterbildung im Ausland© NLK Burchhart

Land Niederösterreich ermöglicht Studium und Forschung an internationalen Spitzenuniversitäten wie Harvard, Zürich, Oxford & Co.. Einreichungen für Stipendien in Höhe von bis zu 20.000 Euro ab dem Wintersemester 2022/2023 gestartet.

(red/mich) Das Land Niederösterreich unterstützt junge Menschen dabei, ihre akademische Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Das eigens entwickelte „Exzellenzstipendium - Studium“ fördert herausragende Studierende, die ihr Erststudium an einer internationalen Universität mit Exzellenzcharakter beginnen. Aktuell startete nun die Einreichfrist für Aufenthalte ab dem Wintersemester 2022/2023.

Zweistufiges Aufnahmeverfahren als Neuerung
„NiederösterreicherInnen studieren etwa an den Eliteuniversitäten in Zürich, Oxford, London oder Harvard. Mit unserer Förderschiene ‚Exzellenz‘ haben wir für zahlreiche Wissenschaftskarrieren einen elementaren Grundstein gelegt, die sonst oft aus finanzieller Sicht unvorstellbar wären. Diese einzigartige Chance möchten wir Studierenden auch ab dem kommenden Studienjahr wieder bieten“, betont Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau für Niederösterreich.

Die große Vielzahl an BewerberInnen für das „Exzellenzstipendium - Studium“ erfordert nun ein zusätzliches „Hearing“ im Aufnahmeprozess. Die Förderhöhe beim „Exzellenz-Stipendium“ beträgt bis zu 20.000 Euro pro Stipendium und Studienjahr. Neben einem ausgezeichneten Schul- oder Studienerfolg und Referenzen von Fachprofessoren, ist eine herausragende persönliche Eignung maßgebend. Die finale Auswahl erfolgt auf Empfehlung durch einen Stipendienbeirat. Eingereicht werden können die Bewerbungen bis 15. Mai 2022.

Niederösterreich vergibt auch Exzellenzstipendium - Forschung
Die NÖ Landesstipendien umfassen auch das „Exzellenzstipendium - Forschung“ für Aufenthalte an renommierten internationalen Institutionen. „Nicht nur beim Studium, auch bei der Unterstützung eines Forschungsaufenthaltes können unsere Landsleute auf ihr Heimatbundesland zählen. Aus diesem Grund haben wir auch beim Forschungs-Stipendium die Kriterien den internationalen Gegebenheiten angepasst und die Einkommensobergrenzen erhöht“, erläutert Landeschefin Mikl-Leitner die veränderten Aufnahmekriterien.

Für das Forschungsstipendium ist die Einreichung ganzjährig und laufend möglich. Der Antrag muss vor Antritt des Aufenthaltes erfolgen. Die Förderhöhe beträgt auch hier bis zu 20.000 Euro pro Stipendium und Jahr. Für alle Details hat das Land Niederösterreich im Science Center Niederösterreich einen eigenen Info-Bereich eingerichtet (siehe Link). Die Einreichungen für die Stipendien werden über die Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich (GFF) abgewickelt (siehe Link). Hier finden sich auch umfassende Kontaktinformationen für etwaige Rückfragen.

Links

red/mich, Economy Ausgabe Webartikel, 28.02.2022