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05. Dezember 2021

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Forschung braucht Platz und adäquate Infrastruktur

Forschung braucht Platz und adäquate Infrastruktur© Pexels.com/Pixabay 256374

Land Niederösterreich startet vierte Ausbaustufe des Technologie- und Forschungszentrums Tulln. Elf Millionen Euro für praxisorientierte Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

(red/cc) Das Land Niederösterreich hat in Tulln die vierte Ausbaustufe des dortigen Technologie- und Forschungszentrums (TFZ) offiziell eröffnet. Über 1.000 Mitarbeiter, davon rund 600 ForscherInnen haben mittlerweile am Campus Tulln ihren Arbeitsplatz. Der neue Bauteil D ist ein weiterer wichtiger Impuls für Stadt und Region.

Flächendeckende FTI-Strategie mit regionaler Schwerpunktsetzung
Tulln ist Teil der flächendeckenden FTI-Strategie von Österreichs größtem Bundesland, die vor rund 20 Jahren ihren Anfang genommen hat. „In den mittlerweile sechs Technologie- und Forschungszentren im Land wurden 154 Millionen Euro investiert und rund 40.000 Quadratmeter Labor- und Büroflächen errichtet“, so Jochen Danninger, Landesrat für Wirtschaft und Technologie.

Errichtet und betrieben werden die Zentren von ecoplus. Der Grundgedanke des Technopolprogramms ist die enge Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung.

Oxford Antibiotic Group als erstes und größtes Unternehmen
Ein Unternehmer, der den Forschungsstandort Tulln bereits kennen gelernt hat, ist Alexander Pretsch, Geschäftsführer der Oxford Antibiotic Group. Der Life-Science-Betrieb ist nicht nur das erste, sondern auch das größte Unternehmen, das im neuen Bauteil untergebracht ist. „Tulln hat sich zu einem Hotspot für Innovation sowie zu einem High-Tech-Standort in Niederösterreich und Österreich entwickelt. Darüber hinaus zeichnet die Stadt auch eine hohe Lebensqualität aus“, unterstreicht Johanna Mikl-Leitner als Niederösterreichs Landeschefin.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 15.03.2021