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16. August 2022

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Österreich am europaweiten Podium

Österreich am europaweiten Podium © Pexels.com/Simon Berger

Avisierte Forschungsquote von 3,3 Prozent bringt Österreich dritten Platz in Europa. Aktuelle Berechnungen der Statistik Austria zeigen mit plus neun Prozent und 14 Mrd. Euro starke Verbesserung gegenüber Vorjahr.

(red/czaak) Laut der aktuell veröffentlichten Schätzung der Statistik Austria wird die heimische Forschungsquote heuer bei 3,26 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen. Besonders hervorzuheben bei diesen Zahlen ist, dass mehr als 50 Prozent bzw. 7,2 Milliarden Euro der F&E-Ausgaben von österreichischen Unternehmen finanziert werden.

Bei 2,2 Milliarden Euro bzw. 16 Prozent, die aus dem Ausland finanziert werden, handelt es sich primär um ausländische Unternehmen deren Tochterunternehmen in Österreich F&E betreiben. In Summe sollen über 14 Milliarden Euro in Forschung & Entwicklung investiert werden, das entspricht einer Steigerung von 9,3 Prozent gegenüber 2021.

Zwei Drittel der Forschungsausgaben kommen von Unternehmen
„Wir sind damit in der EU ganz vorne dabei und konnten uns gegenüber dem Vorjahr stark verbessern", freut sich Margarete Schramböck, Bundesministerin für Wirtschaft und Digitalisierung. Schramböck will die standortrelevante Forschung in Österreich auch weiterhin umfangreich unterstützen.

„Mit Initiativen zum Ausbau Österreichs zur Chipschmiede Europas, dem vor kurzem präsentierten 50 Millionen Euro Life Science Paket der Forschungsförderungsgesellschaft, sowie ab Juni der mit 140 Millionen Euro dotierte ‚Fonds Zukunft Österreich‘ “, unterstreicht die Ministerin. Und: „Fast zwei Drittel der Forschungsausgaben in Österreich kommen von der Wirtschaft", so Schramböck.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 26.04.2022