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23. October 2020

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Smarte Fertigung mittels Künstlicher Intelligenz

Smarte Fertigung mittels Künstlicher Intelligenz © Kapsch BusinessCom

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Prozessoptimierung erweitert sich nun auf neue Branchen. Ein Expertenkommentar von Mathias Veit, Experte für Smart Manufacturing bei Kapsch BusinessCom.

Das sogenannte Smart Manufacturing mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ist in vielen Branchen bereits bekannt. Ein neues Anwendungsgebiet für KI stellt die Effizienzsteigerung in Produktionsanlagen dar. Konkret geht es dabei um Industriebereiche wie etwa Chemie, Metall, Raffinerie oder auch Pharma. Eine neue Methode ist hier die Nutzung historischer Anlagedaten zur Ableitung von Optimierungsschritten.

Historische Daten
Viele produzierende Unternehmen haben das Problem, dass Durchsatz, Ausbeute und letztlich der finanzielle Ertrag einer Produktionsanlage stark von den Rohmaterialien und der Verarbeitung abhängig sind. In vielen Anlagen entstehen verunreinigende Bestandteile wie Flocken oder Plättchen als Nebenprodukte. Zur Minimierung dieser Effekte können nun mittels künstlicher Intelligenz historische Daten aufbereitet werden. Das liefert nicht nur Wissen über Vergangenes, sondern bringt auch Transparenz und Mehrwert für zukünftige Anpassungen. Neben einer höheren Konversion können insbesondere versteckte Kapazitätsverluste aufgedeckt und eliminiert werden.

Fehlerreduktion
Ein anderer Aspekt im Einsatz künstlicher Intelligenz in Produktionsbereichen betrifft die Steuerung maschineller Anlagen durch Vorschläge für die Einstellparameter. Das reduziert manuelle Fehler und verbessert die Bedienbarkeit. Um alle Einsatzgebiete auch für andere Branchen abzubilden, hat Kapsch BusinessCom eine eigene Artificial-Abteilung geschaffen. KI kann die gesamte Produktion optimieren und das geht von effizienteren Prozessen bis hin zu zielgenauem Lieferanten- oder Lagermanagement.

Links

Mathias Veit, Economy Ausgabe Webartikel, 23.06.2020