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21. Januar 2022

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Vernetzte Wertschöpfungsketten für eine globale Nutzung

Vernetzte Wertschöpfungsketten für eine globale Nutzung© Pexels.com/Laura Trancredi

Die standortübergreifende Vernetzung bringt neue Anforderungen an IT-Infrastruktur und Datenmanagement eines Unternehmens.

(red/czaak) Die Digitalisierung betrieblicher Prozessketten mit den damit verbundenen technologischen Innovationen bringt steigende Anforderungen an die IT-Systeme der Unternehmen. Bedarfsgerecht skalierbare Cloud-Services über externe IT-Dienstleister ermöglichen hier nun die flexible Erweiterung auch einzelner Segmente.

In der international tätigen Industrie erstrecken sich die Einsatzgebiete von Herstellung und Lieferung der Produkte mit einer entsprechend vernetzten Einbindung aller Lieferanten bis zum Vertrieb an die Endkunden. Parallel komplexer wird damit auch das Management dieser abteilungs- und oft auch standortübergreifenden IT-Systeme. Das gilt für die Prozesse in Produktion und Logistik wie auch für die Verschränkung mit Buchhaltung und Warenwirtschaftssystemen im SAP-Bereich.

Heterogene IT-Systeme
Die IT-Infrastrukturen von größeren Betrieben beinhalten jedoch oftmals über längere Zeiträume gewachsene IT-Systeme an diesen verschiedenen Standorten mit einer großen Zahl unterschiedlicher Software-Applikationen, Hardwareeinheiten sowie den dazugehörigen und ebenso meist dezentralen Sicherheitslösungen.

Für eine Harmonisierung derart komplexer IT-Architekturen und zur Integration neuer Technologien setzen nun besonders internationale Industriebetriebe mit ihren länderübergreifenden Fertigungsketten verstärkt auf Auslagerung und digitalen Innovationstransfer über professionelle IT-Dienstleister.

Egston setzt bei SAP auf T-Systems
Die Egston Holding ist ein internationaler Konzern für elektromechanische Lösungen für Automotive und Bauelemente für industrielle Anwendungen. Das im niederösterreichischen Eggenburg ansässige Unternehmen beschäftigt rund 1.500 MitarbeiterInnen an sechs Produktionsstandorten in Europa, Indien und China.

In der IT-Infrastruktur spielen SAP-Systeme eine zentrale Rolle und um hier nun die Kosten für den zentralen Anwendungsbereich zu senken, die Performance zu optimieren und letztlich die gesamten Prozesse effizienter zu gestalten, lagerte Egston den SAP-Betrieb in das Wiener Rechenzentrum von T-Systems aus.

"Unsere SAP-Systeme sind ein Rückgrat unserer internationalen Geschäftsprozesse. T-Systems konnte die mehrstufige internationale Ausschreibung als kompetenter österreichischer Partner aufgrund seiner hohen Sicherheitsstandards, dem Preis-Leistungsverhältnis, aber auch durch ihre Handschlags-Qualität für sich gewinnen“, sagt Ralph Alexander, IT Global Solution Manager bei Egston.

Schnelle Reaktion
Der SAP-Betrieb läuft nun auf einer dynamischen Plattform im T-Center, auf die rund 8.000 Anwender der internationalen Standorte von Egston zu jeder Zeit zugreifen können. „Die neue Infrastruktur erlaubt eine schnelle Reaktion auf Lastspitzen und Marktveränderungen mit einer bedarfsgerechten Gestaltung der Kosten und beinhaltet die höchsten Verfügbarkeitswerte für System und Applikationen", so Sascha Weiß, SAP Consultant bei T-Systems.

Neben dem SAP-Basisbetrieb wurde auch ein Modul auf SAP-Hana transferiert, eine Art Hochleistungsdatenbank für das Datenmanagement in Echtzeit. "Die Herausforderungen lagen vor allem in der Koordination der vielen internationalen Partner und Unternehmensmitarbeiter sowie der parallel ablaufenden technologischen Implementierung", ergänzt Alexander.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 08.11.2021