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23. Mai 2022

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Neue Forschungsgelder aus Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Neue Forschungsgelder aus Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank© Pexels.com/Karolina Grabowska

Österreichische Nationalbank genehmigt 3,4 Millionen Euro für achtzehn neue Forschungsprojekte. Bildung, Nachhaltigkeit, Ökonomie, Migration und Finanzen als Schwerpunktthemen der wissenschaftlichen Arbeiten.

(red/mich/cc) Das Direktorium der Österreichischen Nationalbank hat in der letzten Vergabesitzung 2021 die Finanzierung von 18 neuen Forschungsprojekte (Anm. 39 Anträge) mit 3,4 Mio. EUR aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Nachfolgend die einzelnen Projekte sowie Ihre Antragsteller und Universitäten.

Nachhaltige Investoren und Risikofaktoren im Bankensektor
„Financial Mistakes and Credit Market Regulation“ von Florian Exler vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Wien, dann „Sustainable Finance: Nachhaltige Corporate Governance durch institutionelle Investoren“ von Philipp Erwin Fidler vom Institut für Unternehmensrecht der Wirtschaftsuniversität Wien/WU-Wien sowie „Common Ownership and Systemic Risk in the Banking Sector“ von Thomas Gehrig vom Institut für Finanzwirtschaft der Universität Wien und „Non-parametric volatility modeling in macroeconomics and finance“ von Niko Hauzenberger vom Department of Economics - Salzburg Centre of European Union Studies der Uni Salzburg.

Finanzmärkte und die Umwelt sowie die Fiskalverfassung der EU
Es folgt “Introduction of a Global Minimum Tax” von Georg Kofler vom Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU- Wien, weiters „Long-term spillover impacts of financial markets on the environment“ von Michael Kuhn vom Internationales Institut für angewandte Systemanalyse/IIASA sowie „Who is disrupting the food value chain: Regulators, Incumbents, Startups or Consumers?“ von Ina Mayer vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung/WIFO und „Die Fiskalverfassung der Europäischen Union nach dem Europäischen Aufbauplan“ von Andreas Orator vom Institut für Europarecht und Internationales Recht der WU-Wien.

Ausbildungsprogramme und der Arbeitsmarkt
Als nächstes dann “How to foster lifelong learning: Evidence from a large and generous educational leave program” von Jörg Petzold vom Fachbereich für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Uni Salzburg, weiters “Inference with Bayesian nonparametric models in the presence of measurement errors and outliers” von Michael Pfarrhofer vom Department of Economics - Salzburg Centre of European Union Studies der Uni Salzburg sowie “The role of structural changes in the labour market for monetary policy” von Philipp Piribauer vom WIFO und “The Viral Transmission Risk of Occupations in Austria and its Implications for Automatability” von Klaus Prettner vom Institut für Makroökonomie der WU-Wien.

Immigration in Wien und die Plattformökonomie
Als weitere Projekte folgen “Immigrants and home-ownership in the Vienna metropolitan area” von Christoph Reinprecht vom Institut für Soziologie der Uni Wien, weiters „Strategic Choices of Sourcing Platforms” von Georg T. Reischauer vom Institut für Strategisches Management der WU-Wien sowie „Reducing Inequality Within and Across Generations” von Miguel Sanchez-Romero vom Institute of Demography der Österreichische Akademie der Wissenschaften und „Monitoring Structural Change in Vector Error Correction Models“ von Leopold Sögner vom Institut für Höhere Studien/IHS.

Sicherheitsempfinden in Krisenzeiten und Immobilienmarkt
Und dann noch „Das subjektive Sicherheitsempfinden der Österreicherinnen und Österreicher in der Krise und ihre Einstellung zu einem bedingungslosen Grundeinkommen“ von Emmerich Talos vom Institut für Makroökonomie der WU-Wien und „Local Effects of a Pandemic: A Holistic Assessment of the Austrian Residential Housing Market“ von Sofie Regina Waltl vom Institut für Makroökonomie der Wirtschaftsuniversität/WU-Wien.

Wirtschaftsuniversität Wien und Universität Wien führen 2021 bei Mittelvergabe
Im Vergabejahr 2021 wurden Angaben zufolge 34 Projekte aus den Fördermitteln des originären Jubiläumsfonds mit insgesamt Euro 6.571.000 gefördert. Primärer institutioneller Fördermittelempfänger war demnach die Wirtschaftsuniversität Wien mit sieben bewilligten Projekten über Euro 1.433.000, gefolgt von der Universität Wien mit sechs bewilligten Projekten über in Summe Euro 1.044.000.

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red/mich/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 14.01.2022