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05. Dezember 2021

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Klassische Finanzdienstleistung plus digitale Innovation

Klassische Finanzdienstleistung plus digitale Innovation© Pexels.com/Andrea Piacquadio

Wiener Städtische Versicherung startet Kooperation mit InsurTech Finabro. Digitale Vertriebsplattform für betriebliche Altersvorsorge soll Angebotspalette und Services zur finanziellen Absicherung verstärken.

(red/czaak) Die Wiener Städtische ist mit einem Marktanteil von über 30 Prozent der größte Anbieter betrieblicher Versicherungslösungen in Österreich, so aktuelle Angaben des internationalen Konzerns. Auf der Suche nach neuem Innovationspotenzial ist der Finanzdienstleister bereits zahlreiche Kooperationen Start-Ups eingegangen. Jetzt soll eine neue Kooperation mit dem InsurTech Finabro das Angebot im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) digital noch weiter verstärken.

Marktführer bei betrieblicher Altersvorsorge
„Mit Finabro können wir den nächsten Schritt in Richtung digitaler Vorsorgelösungen setzen. Als Marktführer im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge ist uns die kontinuierliche Weiterentwicklung in diesem Segment ein wichtiges Anliegen“, so Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen zur Kooperation mit dem InsurTech.

Die Wiener Städtische ist in der Start-Up Szene bereits seit Jahren aktiv. Ein Meilenstein war die Gründung der viesure innovation center GmbH, die schon innovative Lösungen wie etwa die „losleben“-App auf den Markt gebracht hat. „Die Zusammenarbeit mit erfolgsversprechenden Start-Ups ist eine wichtige Säule unserer Innovationsstrategie. Es hat uns beeindruckt, mit welch hoher Geschwindigkeit Finabro Innovationen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge umgesetzt hat“, betont Steßl.

Zahlreiche Österreicher können von ertragreicher Vorsorge profitieren
Die Lebenserwartung der Menschen steigt laufend und für einen entsprechenden Lebensstandard im Alter braucht finanzielle Absicherung. Eine attraktive und bisher wenig genutzte Vorsorgelösungen ist das sogenannte „300 Euro-Modell“ in der bAV, eine auch gesetzlich geregelte steuerfreie Zukunftssicherung (Anm. § 3/1/15 EStG). Hier können Arbeitnehmer 300 Euro ihres Gehalts „brutto für netto“ in eine Vorsorge umwandeln und sich so auch die Lohnsteuer sparen. „Dank diesem Steuervorteil lassen sich auch mit einer klassischen Lebensversicherung attraktive Renditen erzielen“, erläutert Steßl.

„Jedes Unternehmen sollte das 300 Euro-Modell als Standard-Mitarbeiter-Benefit einführen“, bestätigt auch Søren Obling, Gründer und Geschäftsführer von Finabro. „Unternehmen können so ihren MitarbeiterInnen Gutes tun und das auch ohne finanziellen Aufwand. Bis zu zwei Millionen Österreicher können vom neuen gemeinsamen digitalen betrieblichen Vorsorgemodell von Wiener Städtische und Finabro profitieren“, unterstreicht Obling.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 03.05.2021